Story

Eine Neue Schweiz – mit Migrationsvordergrund

 

Sie ist längst da: Eine #NeueSchweiz mit Migrationsvordergrund. Wir haben vielleicht nicht alle dieselbe Geschichte, aber das Land, in dem wir leben, gehört uns allen.

Die Schweiz hat sich durch Migration immer wieder stark verändert. Egal ob man das gut oder schlecht findet, die Zeit lässt sich nicht zurückdrehen. Alte Schubladen – hier Schwiizer, da Usländer – helfen nicht weiter, um die Zukunft gemeinsam zu gestalten. Wir haben vielleicht nicht alle dieselbe Geschichte, aber das Land, in dem wir leben, gehört uns allen. Es ist an der Zeit, von der Realität auszugehen: von allen, die da sind und die noch kommen werden. Die Schweiz sei eine Willensnation, heisst es. Wir nehmen das beim Wort.

 

Immer mehr Menschen im Land haben eine Migrations- und Fluchtgeschichte. Gelebte Vielfalt ist Teil der eigenen Biografie, der Familie, der Beziehungen und Freundschaften. Immer weniger Leben sind auf ein Land oder einen kulturellen Kontext beschränkt. Gleichzeitig gelten heute viele Menschen in dem Land, in dem sie aufgewachsen und geboren sind, in dem sie leben, lieben und arbeiten, als Fremde. Sie werden wegen Pass, Status, Aussehen oder Herkunft nicht als gleichwertige Mitglieder der Gesellschaft anerkannt und respektiert. Sie haben nicht dieselben Chancen und Möglichkeiten auf Teilhabe. Rassismus und ein koloniales Erbe gibt es auch in Helvetien, nicht nur anderswo.

Die letzten Jahre zeigen: Es gibt quer durch die Gesellschaft eine wachsende Nachfrage nach Ansätzen für eine #NeueSchweiz. Bei Menschen mit und ohne Migrationshintergrund, mit und ohne Rassismuserfahrung. Viele suchen eine Schweiz, die ihre vielschichtige Migrationsrealität anerkennt und gleichzeitig nicht die Augen vor Herausforderungen verschliesst. Dazu braucht es Expert*innen, die die #NeueSchweiz verkörpern: mit neuen Perspektiven und einer neuen Haltung. Nicht anklagend, aber auch nicht als Bittsteller. Auf Augenhöhe und im Wissen um das Schicksal einer gemeinsamen Zukunft in einer demokratischen Einwanderungsgesellschaft. Wir sind da: Das Institut Neue Schweiz.

 

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Veranstaltungen

Mmh, dieses Thai Curry.....

23.August 2018 21:00 – 22:00

 

Der Zürcher Comedian und Aktivist Eddie Ramirez streift am Abend mit einem Gast über das Festivalgelände des Zürcher Theaterspektakels. Am Stammtisch tauschen sich die beiden mit den weiteren Gästen über ihre Impressionen zu Exotik, Politik und Konsum am Speki aus – humorvoll und (rassismus-)kritisch. Eintritt frei.

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Wer tanzt denn hier für wen? Die postkoloniale Zukunft des Speki...

30.August 2018 21:00 – 22:00

 

Das Zürcher Theaterspektakel war seit Beginn der 1980er Jahre an eine Plattform für aussereuropäische Theater- und Performancekunst. Aber ist es heute mehr als ein multikultureller Farbtupfer oder humanitäre Gewissensberuhigung? Wo liegen Potenzial und Verantwortung von globalem Kulturaustausch für eine Dekolonisierung der Schweiz? Ein lockeres Stammtischgespräch mit dem Sozialanthropologen Rohit Jain, dem künstlerischen Leiter des Theaterspektakels Matthias von Hartz - und all denen die sich dazusetzen....Eintritt frei.

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Forum & Late Night Show #NEUESCHWEIZ

22.September 2018 10:00 – 03:30

 

Sie ist längst da...Eine #NEUESCHWEIZ! Seit gut einem Jahr versammelt INES Stimmen, Gesichter, Geschichten, Bilder und Wirklichkeiten aus dem Migrationsuntergrund. Am 22. September 2018 lädt INES zur Standortbestimmung mit kulturpolitischen Interventionen, Key Notes, Politdiskussionen, Performances, einer Late Night-Show und Party...

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Glossar

Glossar #NeueSchweiz

 

An dieser Stelle wird das Glossar #NeueSchweiz zukünftig die relevanten Begriffe vorstellen, um Migration, Vielfalt und Rassismus in der Schweiz zu verstehen – fundiert und kritisch. Ausgangslage bilden die beiden Begriffe #NeueSchweiz und #DeepDiversity.

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#DeepDiversity

#NeueSchweiz

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Eine Neue Schweiz – mit Migrationsvordergrund

 

Sie ist längst da: Eine #NeueSchweiz mit Migrationsvordergrund. Wir haben vielleicht nicht alle dieselbe Geschichte, aber das Land, in dem wir leben, gehört uns allen.

Die Schweiz hat sich durch Migration immer wieder stark verändert. Egal ob man das gut oder schlecht findet, die Zeit lässt sich nicht zurückdrehen. Alte Schubladen – hier Schwiizer, da Usländer – helfen nicht weiter, um die Zukunft gemeinsam zu gestalten. Wir haben vielleicht nicht alle dieselbe Geschichte, aber das Land, in dem wir leben, gehört uns allen. Es ist an der Zeit, von der Realität auszugehen: von allen, die da sind und die noch kommen werden. Die Schweiz sei eine Willensnation, heisst es. Wir nehmen das beim Wort.

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