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Tradition und Identität im Kontext postkolonialer Verstrickungen

Friday, 6. March 2020

Posted by Halua Pinto de Magalhães

 

"Protestdemo" von FasnächtlerInnen - August 2018 (Quelle: Tageswoche, Hans-Jörg Walter)

Aufgrund des Corona-Virus wurde dieses Jahr unter anderem die Basler Fasnacht abgesagt. Die Kritik der antirassistischen Bewegung an der Fasnacht bleibt. Es stellt sich insbesondere immer noch die Frage, weshalb diese sogenannten Traditionen sowohl bei ihren Kritikern, als auch bei eingeschworenen FasnächtlerInnen so viele Emotionen auslösen Halua Pinto de Magalhães sucht auf dem INES Blog „Stimmen der Neuen Schweiz“ nach antworten.

Mit einer gewissen Regelmässigkeit mündeten in den letzten Jahren öffentliche Debatten, die von einer emanzipatorischen, antirassistischen Kritik an Fasnachtsbräuchen entfacht worden waren, in einer breiten Front der Empörung. Aktuell häufen sich sogar die bewussten Provokationen als Gegenreaktion („satirischer Protest“) wie Beispiele aus Egerkingen SO und Wangs SG zeigen. Ein exemplarischer Fall für die Dynamik solcher öffentlichen Diskussionen ist die Debatte um die problematische Namensgebung einer Basler Fasnachtsclique, welche sich 2018 zu einem regelrechten Shitstorm hinaufsteigerte. Dieser begann als Reaktion auf eine antirassistische Kritik, richtete sich jedoch schliesslich gegen die „Ausuferung von politischer Korrektheit“ und für den Erhalt von identitätsstiftenden Traditionen. Ausgangspunkt dieser Diskussion war die Bewerbung des jährlichen „Negro-Fest“ der Fasnachtsclique „Negro-Rhygass“: In der Werbung war das Logo der Clique abgebildet, eine karikierte Schwarze Person mit hervorstehenden Lippen, Bastrock, Ringen und einem Knochen im Haar. Einzelne empörten sich auf Sozialen Medien über das rassistische Emblem und den Namen der Clique, bald darauf nahmen lokale Zeitungen das Thema auf. Im Anschluss lancierten Einzelpersonen eine Petition, die eine Namensänderung der Clique und der Jahresveranstaltung forderte.

Fasnachtsclique "Negrorhygass" (Quelle: Webseite Negrorhygass)

Für das Basler Fasnachtskomitee war der Fall hingegen klar, sie verneinten eine rassistische Absicht und bezogen sich auf eine „althergebrachte Tradition“, weshalb auch kein Handlungsbedarf bestehe. Fasnachtsbegeisterte sahen in dieser „öffentlichen Demarche“ sogar die gesamte Basler Identität bedroht und fühlten sich gezwungen, sie mit geballter Kraft zu verteidigen: mit einem Solidaritätsmarsch, der hunderte Fasnachtsbegeisterte – aber auch rechtsextreme Kreise – mobilisieren konnte. Gegen den Marsch bildete sich eine Gegendemonstration und am 17. August 2018 standen sich dann beide Gruppen auf der Wettsteinbrücke gegenüber.

Während viele FasnächtlerInnen unbeherrscht reagieren auf Identitätsfragen, ist für viele Menschen in der Schweiz die Auseinandersetzung mit neuen Identitäten und neuen gesellschaftlichen Realitäten wie Mehrfachzugehörigkeiten schon längst Alltag. Letztere strukturieren sich über eigene Migrationserfahrungen und/oder über familiäre Biografien, sowie über Liebes- oder Arbeitsbeziehungen. Ein weiteres strukturierendes Moment besteht in den vielfältigen Ausschlusserfahrungen, die Menschen aufgrund äusserlicher und/oder ihnen zugeschriebenen Merkmalen machen, also rassistischen Diskriminierungen. Diese gehören für immer mehr Bewohnende der Schweiz nicht bloss zu einer individuell erlebten, sondern auch zu einer strukturell bedingten Alltagserfahrung, wie auch die neusten Studien des Bundes deutlich machen. Auffallend ist daher wie hartnäckig sich das dominante Narrativ der unschuldigen (Fasnachts-)Tradition gerade in postmigrantischen Städten wie Basel hält, die sich wohl selbst als kosmopolitisch sehen und in welchen mehr als die Hälfte der Bewohnenden auch einen Bezug zu nicht-baslerischen Traditionen haben. Solche Auseinandersetzungen lassen jedoch die Frage unbeantwortet, wie solche anscheinend „weichen“ Identitätsfragen plötzlich eine solche Mobilisierungs- und Sprengkraft entwickeln können – und das weit über das rechtskonservative Spektrum hinaus. Die symbolische „Tradition der Basler Fasnacht“ scheint für viele identitätsstiftend zu wirken und wird deshalb bei Kritik vehement verteidigt. In diesem Beitrag versuche ich deshalb, vom Beispiel dieser Debatte ausgehend, die Bedeutung von „Tradition“ für die Konstruktion von Identität aufzuzeigen und zu diskutieren, welche machtpolitischen Realitäten und Praxen damit ausgeblendet werden. Deshalb lohnt es sich die Geschichte der Basler Fasnacht im Kontext der lokalpolitischen Entwicklung anzuschauen.

Die Kontinuität der städtischen Elite

In der Basler Fasnachtstradition lassen sich bis heute noch die militärischen Charakteristiken der Cliquen erkennen, die jeweils im Marschschritt zu Trommeln und Pfeifen umherziehen. Dies verweist auf die mittelalterlichen Ursprünge dieser Tradition, die eng mit der Geschichte der Zünfte verbunden ist, als die Fasnachtsbräuche im Rahmen ihrer militärischen Musterungen stattfanden – denn das baselstädtische Wehrwesen war früher zünftisch organisiert. Da die Zünfte im Zentrum des Wandels der städtischen Elite im Laufe der Jahrhunderte stehen, eignen sie sich auch, um ein Verständnis für Machtstrukturen zu entwickeln. Letztere zeigen sich z.B. in dem Umstand, dass sich Elemente der vordemokratischen Zunftverfassung noch bis 1875 hielten – also noch fast ein Vierteljahrhundert nach dem Inkrafttreten der liberalen Bundesverfassung mit dem Grundsatz der Gleichheit aller Bürger. Heute stehen die Zünfte und Gesellschaften von Basel unter der Aufsicht der Bürgergemeinde, einer öffentlich-rechtlichen Körperschaft, welche parallel zu den Organen des Stadtkantons existiert. Der Bürgergemeinde gehören alle Basler OrtsbürgerInnen an, d.h. alle, die in Basel das Bürgerrecht haben. 2017 waren das gerade mal ca. 47 000 Personen, während die Einwohnergemeinde Ende 2017 insgesamt 176 000 EinwohnerInnen zählte. Solche Gemeindestrukturen sind noch in einigen Kantonen in unterschiedlicher Ausprägung anzutreffen. Sie sind ein Erbe der spätmittelalterlichen Güter- und Nutzgemeinden, welche das Nutzungsrecht auf das Allgemeingut auf einen exklusiven Personenkreis, eben die Bürger, beschränkten. Zünfte, Gesellschaften, Bürgergemeinden und Korporationen sind Schweizer Paradebeispiele für die Kontinuität einer vordemokratischen und exklusiven Staatsordnung, die sich über die Zeit der modernen Staatsgründung hinweg gerettet hat. Sie wird auch heute, trotz dem liberalen und kosmopolitischen Selbstverständnis der grösseren Schweizer Städte, in lokalpatriotischer Tradition aufrechterhalten und verfügt weiterhin, wenn auch in unterschiedlicher Weise, über politische Macht und gesellschaftlichen Einfluss: so entscheidet beispielsweise in der Stadt Basel die Bürgergemeinde bis heute über Einbürgerungen.

Wenn wir verdeutlichen wollen, wie die Aufrechterhaltung von Privilegien mit Fragen der Identität verknüpft ist, müssen wir uns an den heute fehlenden Zusammenhängen, eben jenen „anderen“ Teilgeschichten, orientieren, die von den dominanten Geschichten unsichtbar gemacht wurden. Die wohl bekannteste Geschichte über den Erfolg der westlichen Welt ist diejenige der Aufklärung und des damit verbundenen Siegeszugs des Kapitalismus. Dabei handelt es sich aber nur um die beachtenswert kontinuierliche Geschichte der jeweiligen zeitgenössischen Eliten. Auch das – heute «Daigg» genannte – Basler Patriziat hatte sich auf verschiedenste Weise an der europäischen Expansion beteiligt. Sie setzten dafür insbesondere ihr überschüssiges Kapital aus den Ländereien, Handelsbeziehungen und den Söldnern aus den eigenen Herrschaftsgebieten ein. Anfangs des 18. Jahrhunderts eröffneten zahlreiche Patrizierfamilien Handelshäuser in verschiedenen Hafenstädten in Frankreich, um Seidenbänder aus ihrer Basler Textilfabrikation abzusetzen. Mit den daraus gewonnenen Überschüssen begannen einzelne Basler Patrizier dann im späteren Verlaufe des Jahrhunderts, im transatlantischen Sklavenhandel zu spekulieren. Die beherrschende Stellung der Kaufleute und Bandfabrikanten in Basel blieb bis zum Einmarsch von Napoleons Truppen und dem damit verbundenen Umsturz der Helvetik 1798 erhalten. Im Anschluss daran wurde die Staatsordnung innerhalb weniger Jahrzehnte mehrmals umgestaltet.

Obwohl diese Umbruchzeit als Phase der Umwälzung der alten, elitären Machtstrukturen und der gesellschaftlichen Öffnung gelesen werden könnte, formierte sich vor dem Hintergrund der globalen wirtschaftlichen Transformationen des 19. Jahrhunderts genau in dieser Zeit eine neue wirtschaftspolitische Elite aus altem Adel und aufsteigendem Bürgertum, die mit ihren Investitionen in Kolonialunternehmen die Grundlage für die Industrialisierung von Basel schufen. Dies gelang ihr nicht zuletzt dadurch, dass sie an kulturellen Formationen wie der feudalen ständischen Ordnung anknüpften, in der sich die sozialen Hierarchien durch Heiratspolitik und Wahlpraxen, wie z.B. der Kooptation, gebildet und verstetigt hatten. Der patrizische Habitus und verwandtschaftliche Beziehungen bestimmten auch im neuen Bürgertum die soziale Position und damit, wer sich in die männlich-weisse-schweizerisch-bürgerliche Genealogie einschreiben konnte und wer nicht. Bestärkt wurden diese identitätsstiftenden und -aufrechterhaltenden Systeme durch ein Überlegenheitsgefühl, das sich als Folge der politisch-ökonomischen Machtzunahme von Europa im Verlaufe des 19. Jahrhunderts herausbildete: die Abgrenzung des „Aufgeklärten“ vom „kolonialen Unterentwickelten“ war zentral für die Verknüpfung von einem scheinbar aufklärerischen Selbstverständnis mit konservativen Welt- und Gesellschaftsansichten und damit für die Herausbildung einer dominanten kollektiven Identität der städtischen Elite.

"Modeshow" des Nautischen Sportclubs in Bern 1938. (Quelle: Berner Fotogeschichten, Konrad Tobler, Silvia Bühler, 2016)

Postmigrantische Anküpfungspunkte an die Fragmente einer postkolonialen Schweiz

Der städtischen Elite gelang es somit, ihre wirtschaftliche Macht durch die kolonialen Geschäfte zu vergrössern und ihre gesellschaftliche Macht aufrechtzuerhalten, indem sie parallel zu den staatlichen und demokratischen Institutionen kulturelle Strukturen der feudalen Zünfte weiterführten. Damit eröffnet sich ein anderer Zugang zur Debatte um die Fasnachtscliquen, der aufzeigt, dass eine öffentliche Auseinandersetzung mit der Geschichte des Kolonialismus und dessen Nachwirken in die Gegenwart auch anhand von symbolischen, identitätsstiftenden „Traditionen“ notwendig ist.

Hinter der Präsenz von Herrschaftssymbolen wie dem Emblem der Basler Fasnachtsclique oder des Wappens der Zunft zum „Mohren“ in Bern stecken reale Machtmechanismen. Ein Beispiel dafür ist der Artikel 37 in der Schweizerischen Bundesverfassung, in der besondere Bestimmungen für die Bürgerrechte von Bürgergemeinden und Korporationen festgehalten sind, obwohl das vordemokratische Prinzip der exklusiven Personengemeinde dem liberalen Ideal der Gleichheit aller BürgerInnen widerspricht. Zudem erfolgt der Zugang zum Schweizer Bürgerrecht noch immer über die Gemeinden und Kantone, ungeachtet der Tatsache, dass sich die Rechtsfolgen der Einbürgerung auf das Schweizer Staatsbürgerrecht beziehen und sich überwiegend auf bundesrechtlicher Ebene zeigen. Die Existenz von mehreren Bürgerrechten – Gemeinde, Kanton, Bund – sowie die Konzipierung der Einbürgerung als politischer Ermessensentscheid, gehen auf das Kooptationswahlverfahren der feudalen Nutzgemeinden zurück und haben bis heute weitreichende Konsequenzen für die Einbürgerung. Eine Folge davon ist beispielsweise, dass in vielen Gemeinden eine Einbürgerung nicht aufgrund objektiver und für alle Personen in der Schweiz geltenden Kriterien vorgenommen wird, sondern weltanschauliche, oft der „Tradition“ geschuldete Ansichten der zuständigen Personen den Ausschlag für eine Einbürgerung geben.
Der europäische Imperialismus war nicht nur ein ökonomisch-politisches Herrschaftssystem, sondern auch ein kulturelles. Der Selbstentwurf der Schweiz zur „modernen Nation“ geschah materiell durch die Aneignung von natürlichen Ressourcen aus der ganzen Welt und symbolisch-kulturell durch die Abgrenzung zu dem, in die Kolonien projizierten, „Vormodernen“ – und das war das «Aussen». Dies spiegelt sich auch in den Masken und Verkleidungen der Fasnachtstradition, an denen sowohl traditionell-feudale wie auch kolonial-rassistische Motive eher die Regel als die Ausnahme darstellen. Deren historischer Kontext ist somit sowohl das ideelle Vermächtnis der Feudalherrschaft, als auch dasjenige des aufklärerischen naturwissenschaftlichen Kolonialrassismus. Ob dieser Kontext heute noch bewusst oder nicht bewusst gelebt wird, spielt im Grunde keine Rolle. Ebensowenig, ob sich die Mitglieder der Fasnachtsclique nun selbst als Rassisten sehen oder nicht. Realpolitisch legitimieren solche Symbole und «Traditionen» aber die Aufrechterhaltung einer imperialen Lebensweise in der Schweiz und eines undemokratischen Nord-Süd-Verhältnisses.

Herrschaftssymbole können sich in verschiedensten Formen, zum Beispiel in sexistischer Werbung, stereotypisierten Karikaturen, aber auch in identitätsstiftenden Traditionen zeigen. Die einfache Frage: „Wer ist das Volk?“ zeigt direkt die Problematik der Nicht-Zugehörigkeit auf und knüpft damit an den Lebensrealitäten der postmigrantischen Gesellschaft an und nicht an sogenannten „Traditionen“, die diese Realitäten fortwährend verleugnen. Sie lädt zu einem Perspektivenwechsel vom „Migrationsproblem“ zum Gerechtigkeitsproblem ein und zielt damit auf das bestehende demokratiepolitische Defizit. Die Beantwortung der Frage nach der Nicht-Zugehörigkeit ist eng verbunden mit der gesellschaftlichen Anerkennung einer geteilten Geschichte. Diese Anerkennung muss aber mit dem Zugang zu und der Teilhabe an demokratischen Prozessen und an gesellschaftlichen Ressourcen wie Wohlstand, Bildungschancen, Arbeit, Mobilität, Diskriminierungsfreiheit, etc. verbunden sein. Um dies zu bewerkstelligen, braucht es ein anderes Wissen über die Schweizer Institutionen und die sogenannten Traditionen, ein Wissen, das in den transnationalen und marginalisierten Lebenswelten von MigrantIinnen verankert ist, aber sich auch in den Archiven der offiziellen Schweiz selbst auffinden lässt.


Dieser Beitrag ist eine gekürzte Version eines publizierten Textes im Widerspruch 72 “Postkoloniale Verstrickungen der globalen Schweiz”. Diese Ausgabe des Widerspruchs thematisiert wie die Auswirkungen von Kolonialismus, Dekolonisierung und neokolonialen Tendenzen eine verflochtene, reziproke Geschichte des Westens und des Globalen Südens erzählen. Diese «postkolonialen Verstrickungen» fordern uns auf, auch die Geschichte der Schweiz neu zu betrachten. Der ganze Text kann ebenfalls unter folgendem Link abgerufen werden: https://halua.ch/2020/02/27/fasnachtstraditionen/

 

 

Demokratie und Vielfalt in der Kultur – eine kulturpolitische Debatte

Friday, 10. September 2021

Posted by Anisha Imhasly

 

Gruppenbild im Anschluss an die kulturpolitische Debatte, Gessnerallee Zürich, Juni 2021

An einem Samstagnachmittag anfangs Juni fanden sich rund fünfzig Menschen in der Gessnerallee Zürich ein, um auf Einladung von INES unter dem Titel „Demokratie und Vielfalt in der Kultur – eine kulturpolitische Debatte“ zu erfahren, wie es um diese Vielfalt in der Kultur bestellt ist. Dies vor dem Hintergrund eines zentralen Anliegens seitens INES: Nämlich, dass sich die demografische Realität der Schweiz in seinen Institutionen – etwa in Politik und Verwaltung, Recht, Medien, Bildung und Kultur – viel stärker abbilden muss. Was hier folgt, ist eine subjektive Einordnung der Diskussionen bzw. einige weiterführende Gedanken zum Thema.

#DeepDiversity

Glossary
Glossary #NewSwitzerland

 

The #NewSwitzerland glossary is going to present concepts relevant to understanding migration, diversity and racism in Switzerland – in a well-founded and critical manner. The terms #NeSwitzerland and #DeepDiversity offer an entry point.

Elio Lanari 17. April 1960 – 17. Juni 2021

Saturday, 3. July 2021

Posted by Institut Neue Schweiz

 

Elio Lanari

Elio, caro, viel zu kurze Zeit nur hast Du unseren Vorstand mit Deiner Arbeit beehrt. Dein Engagement aber war schon viel älter. In den 60ern als Kind von italienischen Einwanderern in der Schweiz aufgewachsen, wusstest Du, was es hiess, sich gegen alle Hindernisse einen Platz in dieser Gesellschaft zu erkämpfen.

Aktion Vierviertel – Wer hier lebt, soll ein Recht auf Einbürgerung haben!

Sunday, 20. June 2021

Posted by Institut Neue Schweiz

 

Bündnis für einen mutigen Gesellschaftsentwurf

Ein Viertel der Schweizer Bevölkerung hat keine Schweizer Staatsangehörigkeit, obwohl sie in der Schweiz zum gemeinschaftlichen Leben beitragen. Dies möchte der Verein Aktion Vierviertel ändern. Die Aktion Vierviertel wurde von einem zivilgesellschaftlichen Bündnis, das von INES unterstützt wird, angestossen und aufgebaut. Sie fordert das automatische Bürgerrecht für alle, die hier geboren sind, und ein Grundrecht auf Einbürgerung für die, die seit vier Jahren hier leben.

«We Talk. Schweiz ungefiltert» - die Talkshow mit Migrationsgeschichte am Frauen*streik

Tuesday, 15. June 2021

Posted by Stimmen der Neuen Schweiz

 

Feministische Aktionstage 2021, Fotos: raumsinn | dani fels

«We Talk. Schweiz ungefiltert» wurde im Frühling 2021 vom Förderverein des Institut Neue Schweiz, dem Berner Rassismus Stammtisch und dem Kollektiv Ostwind - Ostschweiz mit Migrationsvorsprung ins Leben gerufen. Bei We Talk sprechen Menschen mit Migrationsgeschichte und Rassismuserfahrung miteinander: «Ungefiltert, reflektiert und kritisch.» Gestern wurde im Rahmen des Frauen*streiks die zweite Folge lanciert.

Institutionelle Öffnung der Kulturhäuser - Erfahrungen und Empfehlungen

Thursday, 3. June 2021

Posted by Inés Mateos

 

Im 2019 starteten das Literaturhaus und die Kaserne Basel mit dem Institut Neue Schweiz INES das Projekt Atelier Neue Schweiz Basel, bei dem die Öffnung hin zur postmigrantischen Schweiz der beiden Kulturhäuser im Zentrum stand. Über den angestossenen Transformationsprozess spricht Inés Mateos von INES mit Sandro Lunin, dem Leiter Kaserne Basel, und mit Katrin Eckert, der Leiterin des Literaturhaus Basel. Hier kann das Gespräch angesehen werden. Auf der Grundlage der Erfahrungen des Projekts sind zehn Empfehlungen erarbeitet worden.

Neue Initiativen zu Repräsentation in den Medien

Tuesday, 1. June 2021

Posted by Institut Neue Schweiz

 

raumsinn / dani fels

Obwohl die Schweiz vielfältig ist, sind Menschen mit Migrationsgeschichte und Rassismuserfahrung, People of Color, Stimmen mit Akzenten und «ausländisch» klingenden Namen in den Medien stark unterrepräsentiert. Zunehmend mehr Initiativen nehmen diese Missstände als Anlass, eigene Projekt aufzubauen. In einem Webinar, das von den Neuen Schweizer Medienmacher*innen und Lucify.ch in Zusammenarbeit mit dem Institut Neue Schweiz INES organisiert wurde, kamen sie miteinander ins Gespräch. Hier kann das Video angesehen werden.

In der Schweiz Zuhause – ausgeschafft in ein fremdes Land

Sunday, 30. May 2021

Posted by Institut Neue Schweiz und Demokratische Juristinnen und Juristen Zürich

 

Babak Fargahi, Rechtsanwalt

In der Schweiz können seit je her Menschen, die hier geboren und aufgewachsen sind, ausgeschafft werden. Nur weil sie den Schweizer Pass nicht besitzen. Mit Annahme der Ausschaffungsinitiative und Verschärfungen im Bürgerrecht hat sich die Situation noch mehr verschlechtert. Rechtsanwalt Babak Fargahi, Filmhistorikerin Marcy Goldberg, Buket Bicer-Zimmermann, Schwester eines in die Türkei ausgeschafften Secondo, und Ständerat Paul Rechsteiner haben am 24. Mai 2021 im Rahmen der Veranstaltungsreihe Kosmopolitics über diese Missstände gesprochen. Hier kann das Video angesehen werden.

«Was hat dein Name für eine Sprache?»

Thursday, 20. May 2021

Posted by Cathrine Lutz, Co-Leiterin Projekt «Schul-Geschichte der Neuen Schweiz»

 

Postmigrantische Schulgeschichten der Neuen Schweiz - Mitwirkende an der Geschichtensammlung erzählen von ihren Erlebnissen in der Schule.

Junge Muslim*innen zwischen Teilhabe und Rechtfertigungsdruck

Thursday, 15. April 2021

Posted by Asmaa Dehbi

 

Am 7. März 2021 hat die Schweizer Stimmbevölkerung über die Volksinitiative «Ja zum Verhüllungsverbot» abgestimmt. An einem Freitagabend kurz vor der Abstimmung sprechen junge Muslim*innen auf der Zürcher Jugendplattform «Project Träff» darüber, wie sie die Diskussionen rund um das Thema Verhüllung wahrnehmen.

#NewSwitzerland

OPEN LETTER TO THE FEDERAL COUNCIL

Friday, 1. May 2020

Posted by INES Institute New Switzerland

 

ECONOMIC NEEDS IN TIMES OF THE CORONA CRISIS MUST NOT ENDANGER RESIDENCE STATUS AND NATURALISATIONS - LET US SHOW SOLIDARITY HERE, TOO!

The corona pandemic is not only a health crisis, but also a social and economic crisis. Many people are threatened by unemployment, will be dependent on social welfare and will have to take on debts, also in Switzerland. The financial and social implications of this are massive, and so are the legal consequences – something many people are unaware of. In decisions on residence status and naturalisation, one of the decisive factors is 'economic integration'. The corona pandemic is therefore a potential existential threat to many people: A quarter of the resident population does not have Swiss citizenship, but supports and helps shape the country on a daily basis.

Tradition und Identität im Kontext postkolonialer Verstrickungen

Friday, 6. March 2020

Posted by Halua Pinto de Magalhães

 

"Protestdemo" von FasnächtlerInnen - August 2018 (Quelle: Tageswoche, Hans-Jörg Walter)

Aufgrund des Corona-Virus wurde dieses Jahr unter anderem die Basler Fasnacht abgesagt. Die Kritik der antirassistischen Bewegung an der Fasnacht bleibt. Es stellt sich insbesondere immer noch die Frage, weshalb diese sogenannten Traditionen sowohl bei ihren Kritikern, als auch bei eingeschworenen FasnächtlerInnen so viele Emotionen auslösen. Halua Pinto de Magalhães sucht auf dem INES Blog „Stimmen der Neuen Schweiz“ nach antworten.

"Ich bin Secondo, also bin ich."

Tuesday, 21. January 2020

Posted by Uğur Gültekin

 

Samir und Ugur Gültekin.

Der Filmemacher Samir und Uğur Gültekin (INES-Institutsleitung und Journalist) tauschen sich in diesem postmigrantischen Generationengespräch über das Erwachsenwerden in unterschiedlichen Jahrzehnten aus. Dabei entdecken sie Gemeinsamkeiten, blicken auf hoffnungsspendende Momente zurück und werden über den Fakt überrascht, dass sie ohne sich zu kennen, durch die Arbeit des anderen empowert wurden.

«Für Hunde und Italiener verboten» - Ein Gespräch mit Angelo Maiolino

Monday, 15. July 2019

Posted by Tarek Naguib

 

Angelo Maiolino war Dozent und wissenschaftlicher Assistent am Lehrstuhl für politische Philosophie der Universität Zürich. Gegenwärtig arbeitet der Familienvater als Gymnasiallehrer an einer Zürcher Kantonsschule. Im Jahr 2011 hat er das Buch „Als die Italiener noch Tschinggen waren“ im Rotpunktverlag publiziert. Drei Jahre später erschien seine Doktorarbeit mit dem Titel „Politische Kultur in Zeiten des Neoliberalismus“ im Transcript Verlag. Tarek Naguib hat Angelo Maiolino getroffen und mit ihm zurückgeschaut auf die Schwarzenbach-Initiative und die Lebensrealitäten von italienischen Gastarbeitern in der Schweiz und gefragt was diese Erfahrungen für die Gegenwart und die Zukunft der Migrationsgesellschaft Schweiz bedeuten.

Hautverdächtig – Rassistische Polizeikontrollen auf der Anklagebank

Thursday, 16. May 2019

Posted by Mohamed Wa Baile und Ellen Höhne

 

»Hautverdächtig« ist die theatralische Dokumentation und Reinszenierung eines Schweizer Gerichtsfalls zu Racial Profiling, der im Jahr 2015 begann und mittlerweile vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte anhängig ist. Dieser experimentelle Text bringt die institutionalisierte Diskriminierungspraxis der Polizei ans Licht, in der täglich Menschen verdächtigt, willkürlich aufgehalten und als Rassisierte ausgeschlossen werden.

memleket Folge 10: Von wegen Chancengleichheit! Ein Gespräch mit Aygül Pala

Thursday, 8. April 2021

Posted by Stimmen der Neuen Schweiz

 

memleket Folge 10: Von wegen Chancengleichheit! Ein Gespräch mit Aygül Pala

Für alle Menschen, die hier leben und die noch kommen werden

Monday, 15. June 2020

Posted by INES Institut Neue Schweiz

 

Seit George Floyd durch rassistische Polizeigewalt in den USA ums Leben gebracht wurde, ist die Solidarität mit der Black Lives Matter-Bewegung auch in der Schweiz deutlich spürbar, in öffentlichen Debatten, auf der Strasse und persönlichen Gesprächen. Das Institut Neue Schweiz (INES) solidarisiert sich mit diesen Protesten und dem Kampf gegen einen spezifischen anti-Schwarzen Rassismus.

Do the Right Thing! #NeueSchweiz im Kino im Kocher

Wednesday, 9. September 2020

Posted by Friends of INES aka FRINES, Mardoché Kabengele

 

*Am 22. August zeigte das gratis Openairkino „Kino im Kocher“ den Film „Do the Right Thing vom Schwarzen Regisseur, Produzenten und Schauspieler Spike Lee. Sie wollten für das diesjährige Event eine klare Position gegen Polizeigewalt und strukturellen Rassismus beziehen. Das Institut Neue Schweiz (INES) und sein Förderverein Friends of INES (FrINES) waren mit einer Eröffnungsrede von Mardoché Kabengele und Lucia Aguilar und einem Stand vor Ort. **

memleket Folge 11: Wir sind die Mehrheit - mit Albina Muhtari

Friday, 9. April 2021

Posted by Stimmen der Neuen Schweiz

 

memleket Folge 11: Wir sind die Mehrheit - mit Albina Muhtari

Demokratie und Vielfalt in der Kultur – eine kulturpolitische Debatte

Friday, 10. September 2021

Posted by Anisha Imhasly

 

Gruppenbild im Anschluss an die kulturpolitische Debatte, Gessnerallee Zürich, Juni 2021

An einem Samstagnachmittag anfangs Juni fanden sich rund fünfzig Menschen in der Gessnerallee Zürich ein, um auf Einladung von INES unter dem Titel „Demokratie und Vielfalt in der Kultur – eine kulturpolitische Debatte“ zu erfahren, wie es um diese Vielfalt in der Kultur bestellt ist. Dies vor dem Hintergrund eines zentralen Anliegens seitens INES: Nämlich, dass sich die demografische Realität der Schweiz in seinen Institutionen – etwa in Politik und Verwaltung, Recht, Medien, Bildung und Kultur – viel stärker abbilden muss. Was hier folgt, ist eine subjektive Einordnung der Diskussionen bzw. einige weiterführende Gedanken zum Thema.

Elio Lanari 17. April 1960 – 17. Juni 2021

Saturday, 3. July 2021

Posted by Institut Neue Schweiz

 

Elio Lanari

Elio, caro, viel zu kurze Zeit nur hast Du unseren Vorstand mit Deiner Arbeit beehrt. Dein Engagement aber war schon viel älter. In den 60ern als Kind von italienischen Einwanderern in der Schweiz aufgewachsen, wusstest Du, was es hiess, sich gegen alle Hindernisse einen Platz in dieser Gesellschaft zu erkämpfen.

«We Talk. Schweiz ungefiltert» - die Talkshow mit Migrationsgeschichte am Frauen*streik

Tuesday, 15. June 2021

Posted by Stimmen der Neuen Schweiz

 

Feministische Aktionstage 2021, Fotos: raumsinn | dani fels

«We Talk. Schweiz ungefiltert» wurde im Frühling 2021 vom Förderverein des Institut Neue Schweiz, dem Berner Rassismus Stammtisch und dem Kollektiv Ostwind - Ostschweiz mit Migrationsvorsprung ins Leben gerufen. Bei We Talk sprechen Menschen mit Migrationsgeschichte und Rassismuserfahrung miteinander: «Ungefiltert, reflektiert und kritisch.» Gestern wurde im Rahmen des Frauen*streiks die zweite Folge lanciert.

Neue Initiativen zu Repräsentation in den Medien

Tuesday, 1. June 2021

Posted by Institut Neue Schweiz

 

raumsinn / dani fels

Obwohl die Schweiz vielfältig ist, sind Menschen mit Migrationsgeschichte und Rassismuserfahrung, People of Color, Stimmen mit Akzenten und «ausländisch» klingenden Namen in den Medien stark unterrepräsentiert. Zunehmend mehr Initiativen nehmen diese Missstände als Anlass, eigene Projekt aufzubauen. In einem Webinar, das von den Neuen Schweizer Medienmacher*innen und Lucify.ch in Zusammenarbeit mit dem Institut Neue Schweiz INES organisiert wurde, kamen sie miteinander ins Gespräch. Hier kann das Video angesehen werden.

«Was hat dein Name für eine Sprache?»

Thursday, 20. May 2021

Posted by Cathrine Lutz, Co-Leiterin Projekt «Schul-Geschichte der Neuen Schweiz»

 

Postmigrantische Schulgeschichten der Neuen Schweiz - Mitwirkende an der Geschichtensammlung erzählen von ihren Erlebnissen in der Schule.

#NewSwitzerland

OPEN LETTER TO THE FEDERAL COUNCIL

Friday, 1. May 2020

Posted by INES Institute New Switzerland

 

ECONOMIC NEEDS IN TIMES OF THE CORONA CRISIS MUST NOT ENDANGER RESIDENCE STATUS AND NATURALISATIONS - LET US SHOW SOLIDARITY HERE, TOO!

The corona pandemic is not only a health crisis, but also a social and economic crisis. Many people are threatened by unemployment, will be dependent on social welfare and will have to take on debts, also in Switzerland. The financial and social implications of this are massive, and so are the legal consequences – something many people are unaware of. In decisions on residence status and naturalisation, one of the decisive factors is 'economic integration'. The corona pandemic is therefore a potential existential threat to many people: A quarter of the resident population does not have Swiss citizenship, but supports and helps shape the country on a daily basis.

"Ich bin Secondo, also bin ich."

Tuesday, 21. January 2020

Posted by Uğur Gültekin

 

Samir und Ugur Gültekin.

Der Filmemacher Samir und Uğur Gültekin (INES-Institutsleitung und Journalist) tauschen sich in diesem postmigrantischen Generationengespräch über das Erwachsenwerden in unterschiedlichen Jahrzehnten aus. Dabei entdecken sie Gemeinsamkeiten, blicken auf hoffnungsspendende Momente zurück und werden über den Fakt überrascht, dass sie ohne sich zu kennen, durch die Arbeit des anderen empowert wurden.

Hautverdächtig – Rassistische Polizeikontrollen auf der Anklagebank

Thursday, 16. May 2019

Posted by Mohamed Wa Baile und Ellen Höhne

 

»Hautverdächtig« ist die theatralische Dokumentation und Reinszenierung eines Schweizer Gerichtsfalls zu Racial Profiling, der im Jahr 2015 begann und mittlerweile vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte anhängig ist. Dieser experimentelle Text bringt die institutionalisierte Diskriminierungspraxis der Polizei ans Licht, in der täglich Menschen verdächtigt, willkürlich aufgehalten und als Rassisierte ausgeschlossen werden.

Für alle Menschen, die hier leben und die noch kommen werden

Monday, 15. June 2020

Posted by INES Institut Neue Schweiz

 

Seit George Floyd durch rassistische Polizeigewalt in den USA ums Leben gebracht wurde, ist die Solidarität mit der Black Lives Matter-Bewegung auch in der Schweiz deutlich spürbar, in öffentlichen Debatten, auf der Strasse und persönlichen Gesprächen. Das Institut Neue Schweiz (INES) solidarisiert sich mit diesen Protesten und dem Kampf gegen einen spezifischen anti-Schwarzen Rassismus.

memleket Folge 11: Wir sind die Mehrheit - mit Albina Muhtari

Friday, 9. April 2021

Posted by Stimmen der Neuen Schweiz

 

memleket Folge 11: Wir sind die Mehrheit - mit Albina Muhtari

#DeepDiversity

Glossary
Glossary #NewSwitzerland

 

The #NewSwitzerland glossary is going to present concepts relevant to understanding migration, diversity and racism in Switzerland – in a well-founded and critical manner. The terms #NeSwitzerland and #DeepDiversity offer an entry point.

Aktion Vierviertel – Wer hier lebt, soll ein Recht auf Einbürgerung haben!

Sunday, 20. June 2021

Posted by Institut Neue Schweiz

 

Bündnis für einen mutigen Gesellschaftsentwurf

Ein Viertel der Schweizer Bevölkerung hat keine Schweizer Staatsangehörigkeit, obwohl sie in der Schweiz zum gemeinschaftlichen Leben beitragen. Dies möchte der Verein Aktion Vierviertel ändern. Die Aktion Vierviertel wurde von einem zivilgesellschaftlichen Bündnis, das von INES unterstützt wird, angestossen und aufgebaut. Sie fordert das automatische Bürgerrecht für alle, die hier geboren sind, und ein Grundrecht auf Einbürgerung für die, die seit vier Jahren hier leben.

Institutionelle Öffnung der Kulturhäuser - Erfahrungen und Empfehlungen

Thursday, 3. June 2021

Posted by Inés Mateos

 

Im 2019 starteten das Literaturhaus und die Kaserne Basel mit dem Institut Neue Schweiz INES das Projekt Atelier Neue Schweiz Basel, bei dem die Öffnung hin zur postmigrantischen Schweiz der beiden Kulturhäuser im Zentrum stand. Über den angestossenen Transformationsprozess spricht Inés Mateos von INES mit Sandro Lunin, dem Leiter Kaserne Basel, und mit Katrin Eckert, der Leiterin des Literaturhaus Basel. Hier kann das Gespräch angesehen werden. Auf der Grundlage der Erfahrungen des Projekts sind zehn Empfehlungen erarbeitet worden.

In der Schweiz Zuhause – ausgeschafft in ein fremdes Land

Sunday, 30. May 2021

Posted by Institut Neue Schweiz und Demokratische Juristinnen und Juristen Zürich

 

Babak Fargahi, Rechtsanwalt

In der Schweiz können seit je her Menschen, die hier geboren und aufgewachsen sind, ausgeschafft werden. Nur weil sie den Schweizer Pass nicht besitzen. Mit Annahme der Ausschaffungsinitiative und Verschärfungen im Bürgerrecht hat sich die Situation noch mehr verschlechtert. Rechtsanwalt Babak Fargahi, Filmhistorikerin Marcy Goldberg, Buket Bicer-Zimmermann, Schwester eines in die Türkei ausgeschafften Secondo, und Ständerat Paul Rechsteiner haben am 24. Mai 2021 im Rahmen der Veranstaltungsreihe Kosmopolitics über diese Missstände gesprochen. Hier kann das Video angesehen werden.

Junge Muslim*innen zwischen Teilhabe und Rechtfertigungsdruck

Thursday, 15. April 2021

Posted by Asmaa Dehbi

 

Am 7. März 2021 hat die Schweizer Stimmbevölkerung über die Volksinitiative «Ja zum Verhüllungsverbot» abgestimmt. An einem Freitagabend kurz vor der Abstimmung sprechen junge Muslim*innen auf der Zürcher Jugendplattform «Project Träff» darüber, wie sie die Diskussionen rund um das Thema Verhüllung wahrnehmen.

Tradition und Identität im Kontext postkolonialer Verstrickungen

Friday, 6. March 2020

Posted by Halua Pinto de Magalhães

 

"Protestdemo" von FasnächtlerInnen - August 2018 (Quelle: Tageswoche, Hans-Jörg Walter)

Aufgrund des Corona-Virus wurde dieses Jahr unter anderem die Basler Fasnacht abgesagt. Die Kritik der antirassistischen Bewegung an der Fasnacht bleibt. Es stellt sich insbesondere immer noch die Frage, weshalb diese sogenannten Traditionen sowohl bei ihren Kritikern, als auch bei eingeschworenen FasnächtlerInnen so viele Emotionen auslösen. Halua Pinto de Magalhães sucht auf dem INES Blog „Stimmen der Neuen Schweiz“ nach antworten.

«Für Hunde und Italiener verboten» - Ein Gespräch mit Angelo Maiolino

Monday, 15. July 2019

Posted by Tarek Naguib

 

Angelo Maiolino war Dozent und wissenschaftlicher Assistent am Lehrstuhl für politische Philosophie der Universität Zürich. Gegenwärtig arbeitet der Familienvater als Gymnasiallehrer an einer Zürcher Kantonsschule. Im Jahr 2011 hat er das Buch „Als die Italiener noch Tschinggen waren“ im Rotpunktverlag publiziert. Drei Jahre später erschien seine Doktorarbeit mit dem Titel „Politische Kultur in Zeiten des Neoliberalismus“ im Transcript Verlag. Tarek Naguib hat Angelo Maiolino getroffen und mit ihm zurückgeschaut auf die Schwarzenbach-Initiative und die Lebensrealitäten von italienischen Gastarbeitern in der Schweiz und gefragt was diese Erfahrungen für die Gegenwart und die Zukunft der Migrationsgesellschaft Schweiz bedeuten.

memleket Folge 10: Von wegen Chancengleichheit! Ein Gespräch mit Aygül Pala

Thursday, 8. April 2021

Posted by Stimmen der Neuen Schweiz

 

memleket Folge 10: Von wegen Chancengleichheit! Ein Gespräch mit Aygül Pala

Do the Right Thing! #NeueSchweiz im Kino im Kocher

Wednesday, 9. September 2020

Posted by Friends of INES aka FRINES, Mardoché Kabengele

 

*Am 22. August zeigte das gratis Openairkino „Kino im Kocher“ den Film „Do the Right Thing vom Schwarzen Regisseur, Produzenten und Schauspieler Spike Lee. Sie wollten für das diesjährige Event eine klare Position gegen Polizeigewalt und strukturellen Rassismus beziehen. Das Institut Neue Schweiz (INES) und sein Förderverein Friends of INES (FrINES) waren mit einer Eröffnungsrede von Mardoché Kabengele und Lucia Aguilar und einem Stand vor Ort. **

INES